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Bewertung der Präventionsmöglichkeiten

Machen Sie deutlich, dass die Entscheidungs-Alternativen meist vernünftige Argumente auf ihrer Seite haben, in der Regel ist keine völlig absurd oder frivol:

„Da kann man nämlich durchaus geteilter Meinung sein, am besten wir sehen uns das mal zusammen an.”

„Auch Ärzte sind sich in diesem Punkt nicht einig; am besten, der Patient bildet sich da eine eigene Meinung.”

Dazu gehört auch, eine Maßnahme nicht umzusetzen. Wer sich gegen die Einnahme von Tabletten entscheidet, wird ja mit Ihnen in Kontakt bleiben und betreut werden. Nach ein oder zwei Jahren kann man die Berechnung wiederholen.

Versuchen Sie, eine subtile Beeinflussung (Formulierungen, Körpersprache) zu minimieren.

Manche Menschen sind durch die offene Entscheidungssituation verunsichert. Wenn wir dies beobachten, sollten wir zunächst etwas direktiver verfahren, aber „öffnende Bemerkungen” einbauen, d.h. Einladungen, sich vielleicht doch eine Meinung zu bilden und diese zu äußern. Wenn wir nach unserer Meinung gefragt werden, kennzeichnen wir diese als solche und laden den Patienten zu eigenen Äußerungen ein.

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