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Information über Präventionsmöglichkeiten

Wie lässt sich das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vermindern? Wählen Sie auf der linken Seite den Reiter „Behandlung”. Sie können jetzt eine oder mehrere Interventionen auswählen, der Effekt wird auf der rechten Seite grafisch dargestellt. Bei hohem Risiko des Patienten werden mehr Ereignisse verhütet (großer Effekt) als bei geringem Risiko. Es macht also Sinn, präventive Maßnahmen auf Hochrisikoträger zu konzentrieren – deshalb dieser Risikorechner.

Zwar machen wir keine „Vorschrift” für Behandlungsschwellen, oberhalb derer eine Intervention sinnvoll ist. Allerdings erscheint eine Warnung, wenn bei einem individuellen Risiko von weniger als 15% ein Medikament eingegeben wird. Denn der Einsatz von Medikamenten in diesem Niedrigrisiko-Bereich ist wissenschaftlich nicht abgesichert.

Das heißt andererseits nicht, dass bei mehr als 15% Risiko in zehn Jahren immer medikamentös behandelt werden müsste. Im Gegenteil: Patienten finden die präventiven Effekte in dieser Risikozone meist nicht so beeindruckend. Hier fängt lediglich die Diskussion an…

An diesem Punkt sollten Sie auch noch einmal nachprüfen, ob Ihr Patient alles verstanden hat:

„War das so weit verständlich? Macht das Sinn für Sie? Oder sollen wir das noch einmal durchsprechen?”

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