Start der arriba-Genossenschaft

Absprache über weiteres Vorgehen

Nach unseren Erfahrungen mit arriba sind Patienten eher ernüchtert, wenn ihnen die zu erwartenden präventiven Effekte anschaulich gemacht werden. Das gilt vor allem für die Risikokalkulation bei jüngeren Menschen. Offenbar werden die Möglichkeiten der Medizin in der Öffentlichkeit überschätzt. Das Ergebnis der Information à la arriba ist deshalb eher Zurückhaltung. Wenn man sieht, dass 100 Menschen das Medikament einnehmen müssen, um drei Herzinfarkte in zehn Jahren zu verhüten, dann wartet man fast immer noch einmal zu. arriba bringt damit ein gutes Maß an Realismus und Ehrlichkeit in die Medizin.

Der Vorteil der kontinuierlichen Arzt-Patient-Beziehung in der Allgemeinpraxis ist die Zeit. Gerade dann, wenn die Situation nicht klar ist und verschiedene Gesichtspunkte gegeneinander sprechen, kann man sich in vier Wochen noch einmal zusammensetzen. Vielleicht kann die/der Ehefrau/mann dann auch dabei sein?